Verkauf
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Jun 30, 2016

Printanzeigen KÖNNEN getrackt werden!

Haben Sie es auch satt, ständig zu hören, dass Printanzeigen nicht getrackt werden können? Ich auch!
Das ist sogar einer der häufigsten Einwände, den ich von Anzeigenkunden zu hören bekomme. Deshalb ist hier nun die Antwort:

Printanzeigen können getrackt werden! Die wahre Frage sollte lauten: Wird der Werbetreibende tun, was nötig ist, um die verschiedenen Anzeigenkomponenten zu tracken? Oder sind Sie als Verkäufer dazu bereit, einzuspringen und die Arbeit in Angriff zu nehmen, mit der Sie den ROI-Effekt für Ihre Kunden steigern können?

Erstellen Sie aus diesen Informationen gerne ein Arbeitsblatt, das Sie mit Ihren Anzeigenkunden durchgehen können. Bitte beachten Sie dabei nur, dass Sie am Ende dieses Blogposts ebenfalls eine SEHR detaillierte Anleitung finden werden, die Ihnen weitere Informationen an die Hand gibt.

Hier sind zunächst 8 hilfreiche Tipps, mit denen Sie Ihre Printanzeige zu einem vollen Erfolg machen.

1. Die Person, die in Ihrem Büro ans Telefon geht, ist NICHT die Person, die sich am besten dafür eignet, die Rückmeldungen auf Ihre Printanzeigen zu verfolgen. „Das Tracking von Telefonanrufen im Zeitraum einer viermonatigen Printanzeigenkampagne zeigte, dass 64 Prozent der eingehenden Anrufe keine Fragen zur Quelle der Anzeige enthielten.“ – BSM, Forschungsstudie, 2014

2. Sorgen Sie dafür, dass Sie für jede Printanzeige, die Sie schalten, auch eine andere und einzigartige Website-Adresse nutzen. Diese werden als „Vanity-URLs“ bezeichnet. Ist BobJones.com zum Beispiel Ihre Hauptadresse, dann begeben Sie sich zu GoDaddy.com und registrieren Sie eine weitere Domain unter dem Namen BobJonesChevy.com für Printanzeige #1 und GoBobJones.com für Printanzeige #2. Nachdem Sie Ihre Vanity-URL eingerichtet haben, müssen Sie einigen sehr spezifischen Anweisungen folgen. Diese finden Sie am Ende dieses Blogartikels.

3. NUTZEN Sie KEINE URLs wie BobJones.com/BlueMag. Diese Vorgehensweise versagt in so gut wie allen Fällen! TUN Sie es einfach NICHT.

4. Legen Sie eine einzigartige Tracking-Telefonnummer für jede Anzeige fest. Telefon-Tracking gibt es schon seit Jahren. Sicher, das Telefon ist heutzutage nicht mehr unbedingt die erste Wahl, aber die Anrufe von Printanzeigen zu tracken, ist supereinfach. Bestimmte Unternehmen bieten diesen Service bereits für wenige Euros pro Monat an. Wenn Sie wirklich wissen wollen, wer Sie dank Ihrer Printanzeige anruft, hinterlassen Sie Ihre Handynummer in der Anzeige. Oder haben Sie etwa Angst, dass Sie jemand anrufen könnte? 😉

5. Verfolgen Sie Ihr Google® Analytics. Alles, was ein User tut, wird in Ihrem Google® Analytics aufgezeichnet. Die meisten Unternehmenschefs wissen aber einfach nicht, wie sie ihr Google® Analytics jetzt genau zu verstehen haben. Abseits von Google® sind die traditionellen Medien, wie eben auch Print, der zweitbeste Weg, Traffic auf Ihre Website zu bringen. Verfolgen Sie in Google® Analytics daher auch, wann Sie Ihre Printanzeigenkampagne gestartet und beendet haben. Sie werden nahezu immer sehen, wie die Aufrufzahlen während einer Printanzeigenkampagne zulegen. Filtern Sie alle anderen Dinge, die Sie online tun, heraus, und Sie sehen sofort bestens die Zahlen, auf die es ankommt.

6. Bringen Sie in jeder Anzeige andere Inhalte unter. Anzeigenagenturen sind dafür bekannt, genau dieselbe Anzeige in mehreren Magazinen zu schalten. STOPP! Tun Sie das nicht. Bringen Sie in jeder Printanzeige einen anderen Inhalt unter, um auf diese Weise bessere Ergebnisse zu erzielen. Das können auch ganz simple Dinge sein; zeigen Sie im Bild der Anzeige zum Beispiel das Produkt in einer anderen Farbe, in der es ebenfalls erhältlich ist. Tun Sie etwas, mit dem Sie die Möglichkeit haben, echte Ergebnisse zu sehen.

7. Verwenden Sie Zeit darauf, Ihre Marketingergebnisse zu überprüfen. Das ist zwingend notwendig. Bitten Sie den Verantwortlichen für Ihren Medienvertrieb um ein wenig Unterstützung. Es geht um Ihr Geld… verfolgen Sie, wo es liegt.

8. QR-Codes. Sie sind nicht so erfolgreich, wie es uns zu Beginn versprochen wurde. Aber wieso sollte man deshalb darauf verzichten? Bieten Sie dem Leser ein einzigartiges Feature an, wenn er den QR-Code scannt. Dieser Code und sein Feature sollten dann auf eine einzigartige Landing Page oder ein einmaliges Angebot auf Ihrer Website führen. Diverse Websites bieten Ihnen sogar die kostenlose Erstellung von QR-Codes an.

Wie versprochen, gibt es an dieser Stelle noch einige SEHR spezifische Kniffe, mit denen Sie Ihre Vanity-URL so einrichten, damit Sie sie mit Google Analytics auswerten können.

1. Kaufen Sie sich Ihre Vanity-URL: Ich empfehle an dieser Stelle immer GoDaddy, da dieses Unternehmen einen sehr guten Telefonsupport bietet.

2. Erstellen Sie eine trackbare URL:Besuchen Sie Googles Tool zur URL-Erstellung: https://support.google.com/analytics/answer/1033867Geben Sie Ihre echte Website-URL dort ein (nicht die Vanity-URL), wo „Website-URL“ steht.Unter „Quelle“ fügen Sie ein, wo die Besucher herkommen (z.B. Mailer)Unter „Medium“ fügen Sie ein, um welche Art Marketing es sich handelt (z.B. Print)Unter „Name“ geben Sie etwas Spezifisches ein (z.B. „50ProzentRabatt“ – ohne Leerzeichen zwischen den Wörtern)Klicken Sie auf „Senden“Kopieren Sie die URL mit Strg+C in Ihre Zwischenablage

3. Trackbare URL oder echte URL weiterleiten oder umleiten:Begeben Sie sich in den URL-Account des Anbieters von dem Sie die Vanity-URL gekauft haben (z.B. GoDaddy), öffnen Sie die Accounteinstellungen für diese URL und fügen Sie die mit Google generierte URL aus der Zwischenablage mit Strg+V unter „Umleiten“ oder „Weiterleiten“ ein. Setzen Sie die DNS-Einstellungen für diese Seite nicht auf A-Record oder C-Name

4. Testen Sie die URL! Und lernen Sie zudem, wie Sie in Google Analytics einen Bericht erstellen.

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